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Trauer um Peter Wirbeleit

Wir trauern um unseren sehr geschätzten Kollegen Peter Wirbeleit, Koordinator der SozDia Wohnungsnotfallhilfe und Sozialpsychiatrischen Assistenz. Peter ist am Freitag, den 12. Februar, im Kreise seiner Familie und in Begleitung der Pfarrerin seiner Heimatgemeinde im Krankenhaus verstorben. Wir alle haben in den letzten Wochen für ihn gebetet und/oder an ihn gedacht, wir haben ihm von ganzem Herzen Genesung gewünscht. Gott hat ihn nun zu sich geholt. Wir alle spüren Trauer. Trauer um einen sehr geschätzten Menschen, Trauer darum, sich nicht verabschieden zu können, Trauer darum nicht alles gesagt zu haben, Trauer um die Begegnungen mit ihm, die fehlen werden.

Peter hatte als Mitarbeitender der SozDia einen großen Wunsch: Dass seine Kolleg*innen der ehemaligen "A-Z Hilfen", die die SozDia im März 2020 übernommen hatte, in einem sicheren Hafen ankern und dort ein Zuhause finden. Mit seinem ganzen Einsatz für seine Kollg*innen und die Menschen, die von ihnen betreut werden, hat Peter dieses Ziel erreicht, auch dafür möchten wir ihm, in aller Verbundenheit, danken.

Für Peter möchten wir an der Aktion #Lichtfenster teilnehmen, zu der die Evangelische Kirche (EKD) gemeinsam mit dem Bundespräsidenten aufruft: Lasst uns ein Licht ins Fenster stellen, an all jenen Orten an denen er gewirkt hat oder auch an Orten, an denen wir Peter gedenken wollen. Ein Licht der Trauer, ein Licht der Anteilnahme, ein Licht des Mitgefühls.

Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Mit dem Klimafasten ruft unter anderem die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) dazu auf, über den Tellerrand zu schauen und zu erleben, wie wohltuend es sein kann Überflüssiges über Bord zu werfen und gleichzeitig damit das Klima zu schützen. Am Aschermittwoch beginnt in der christlichen Tradition wie in jedem Jahr die Fastenzeit. Dieser Verzicht soll den bewussten Umgang mit Gottes Gaben verstärken und Wertschätzung für scheinbar Selbstverständliches schaffen. Klimafasten kombiniert die Tradition der Abkehr vom Überfluss und dem Freimachen für Neues sehr gut mit einfachen und gut aufbereiteten Nachhaltigkeitsthemen. Die acht Fastenschwerpunkte für je eine Woche bis zum Ostersonntag könnt ihr hier nachlesen.

Eine digitale Karte der Diakonischen Einrichtungen und Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Die Kirchengemeinden in der Nachbarschaft unserer Einrichtungen sind von unserem Selbstverständnis als Diakonie her eigentlich die natürlichen Partner*innen unserer Arbeit. Doch wie oft wissen wir gar nichts oder nur kaum etwas voneinander - sind uns im Unklaren darüber, wie die Ressourcen und Kompetenzen des jeweils anderen Partners für den gemeinsamen Auftrag gut und gewinnbringend für beide Partnerinnen eingesetzt werden können. Ein aktuelles Ergebnis der Arbeit des Welcome! Projektes ist eine digitale Karte, auf der alle diakonischen Einrichtungen und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises zu sehen sind. Die Karte dient der Kontaktaufnahme zu den Kirchengemeinden und anderen diakonischen Partner*innen, die bei Ihnen und bei uns vielleicht ganz in der Nähe aktiv sind. > Hier geht es zur Karte

> Hier findet ihr die Legende

Nachbarschaftlich angepackt: Tischlerei "Holznagel" hilft, Brandschäden zu beseitigen

Im Sommer 2020 brannte es in der Lichtenberger-Kiezkneipe "Morgen wird besser". Dies war der vierte Anschlag auf die Bar innerhalb weniger Jahre. "Dass die Kneipe mit dem jüdischen Besitzer im Visier von Neonazis ist, berichten Anwohnende", schreibt der Tagesspiegel im Anschluss an den Brandanschlag, bei dem viele Möbelstücke der Kneipe demoliert wurden. Als Kiez-Nachbarin der Kneipe wollten wir als SozDia tatkräftig helfen den Schaden zu minimieren und ein Signal der Unterstützung an den Kneipenbesitzer senden. Dafür haben wir zunächst zusammen mit dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree einen Spendenaufruf aufgesetzt, der dankenswerterweise von vielen Menschen beantwortet worden ist. Und zum anderen, hat sich unsere Tischlerei "Holznagel" an die Arbeit gemacht...> weiterlesen

Unsere "grüne FlottEE" (Elektro & Erdgas)

Die SozDia ist gerade 30 Jahre alt geworden - eine lange Zeit, in der viel gemeinsam geschafft und viel erlebt wurde. Einen Teil unserer sozialdiakonischen Arbeit mit Heranwachsenden, Familien und Menschen in besonderen Lebenslagen macht unser Glaube an die Zukunft aus. Dazu gehört auch die Zukunft unseres Planeten und somit die Bewahrung der Schöpfung. Als die SozDia entstand, war die Fahrzeug- und Motorentechnologie noch nicht so weit entwickelt wie heute. Ursprünglich mit einem Dieselfahrzeug begonnen, gesellte sich zu dem PickUp bald ein Sprinter mit Pritsche...weiterlesen

Unterwegs für die Nachhaltigkeit

Marc Tschirley, Klimamanager der SozDia und Carmen Junge, Kirchenkreisprojekt Welcome! während des Workshops

Am 26. Januar 2021 fand ein vom Kirchenkreisprojekt "Welcome! Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree" organisierter Workshop zum Thema Nachhaltigkeit statt. Hier wurde, gemeinsam mit dem SozDia-Klimamanager Marc Tschirley, Carmen Junge vom Projekt Welcome! und der Jungen Gemeinde Berlin Baumschulenweg in einem Rollenspiel das fiktive Gremium "Ökologische Nachhaltigkeit und Klimawandel" gegründet, in dem erörtert wurde, ob und in welcher Form die begrenzten Mittel des Bundes für das Zukunftsthema Nachhaltigkeit ausgegeben werden sollten. > Weiterlesen...

Damit sich auch Menschen in schwierigen finanziellen Situationen schützen können, werden ab Mittwoch, den 27. Januar, kostenlose Masken an Berechtigte verteilt. Für Karlshorst und die Rummelsburger Bucht findet die Verteilung im iKARUS stadtteilzentrum der SozDia statt. Welche Voraussetzungen gelten, lest ihr in der aktuellen Pressemitteilung.

 Sagt es weiter!

Aktion Händewaschen: SozDia macht mit!

Das Leben in der aktuellen Corona-Situation ist für uns alle schwieriger geworden, oft für jede*n einzelne(n) aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die Wohnungslosen und hier insbesondere der Anteil der Obdachlosen haben es in dieser Situation leider nochmal besonders schwer. Viele Orte der täglichen Hygieneversorgung, wie z.B. Toiletten im öffentlichen Raum, sind geschlossen. So entstand im Berliner Arbeitskreis Wohnungsnot die Aktionsidee "Händewaschen", bei der ein Aufkleber, der freundliche Aufnahme signalisiert, ins Fenster geklebt wird. Ziel ist es, dass an den Orten, an denen dieser Aufkleber hängt, obdachlosen Menschen die Möglichkeit gegeben wird sich die Hände zu waschen oder auf die Toilette zu gehen. Das Signal, dass diese Aktion in unsere Stadt senden soll ist, aufbauend auf unser Motto "Jeder Mensch hat einen Platz in der Mitte der Gesellschaft": Jeder Mensch hat einen Platz bei uns in SozDia. "Klopfet an, so wird Euch aufgetan." (Matthäus 7,7). >> Mehr Infos

Kita-Schließungen ab dem 25. Januar 2021 - wir sind im Notbetrieb für Euch da!

Weiterhin und nun noch viel mehr gilt es, gemeinsam aufeinander acht zu geben, um die Herausforderungen zu meistern. Damit jeder nötige Betreuungsanspruch auch während der Kita-Schießung bewilligt wird, ist es sehr wichtig, dass Eltern diesen Anspruch auch vorweisen oder anzeigen. Er gilt aktuell für Kinder:

  • bei denen mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Berufen tätig ist
  • die nur bei einem Elternteil aufwachsen
  • und die bei Familien leben, die sich in einer besonderen sozialen Situation befinden


Mehr Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita/. Natürlich stehen die Kita-Leitungen Euch für Fragen im Hinblick auf den Betreuungsanspruch jeder Zeit zur Verfügung!

Welttag der Migranten & Flüchtlinge

Am 17. Januar begehen wir den Welttag der Migrant*innen und Flüchtlinge. An diesem kirchlichen Gedenktag würdigen wir ganz besonders die Stärke und den Mut, den diese Menschen täglich aufbringen. Um Solidarität mit geflüchteten Menschen zu zeigen, können wir ihre Geschichten teilen und die Herausforderungen sichtbar machen, denen sie gegenüberstehen. Dazu haben wir mit Sadou gesprochen. Er kommt aus Guinea. Das liegt an der äußersten Westküste Afrikas. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen Länder wie Burkina Faso oder Sierra Leone, die nicht gerade für Gerechtigkeit, Demokratie, Menschenwürde und Frieden bekannt sind. Aber auch in Guinea ist das Leben mehr als hart für die Bevölkerung. Eine sehr hohe Kriminalität, Korruption und eine unbeschreibliche Armut bestimmen den Alltag der Menschen dort. Sadou floh 2016. > weiterlesen...

Kita NEO startet mit Notversorgung

Die Kita NEO ("NaturErfahrungsOrt") in Hohenschönhausen ist in der Notversorgung mit der Eingewöhnung gestartet. Und auch, wenn die aktuelle Situation viel Kraft fordert, so überwiegt die Freude im Team: "Nach Monaten der Planung sind wir auch wahnsinnig froh, loslegen zu dürfen. Wir haben das wunderschöne Haus nun gemeinsam mit Leben gefüllt und alles vorbereitet, damit die Kinder und die Familien sich wohlfühlen können.", freut sich Nene Sacchi, Leiterin der Kita NEO. Die konzeptionelle Grundlage der pädagogischen Arbeit in den Kitas der SozDia bildet die "Kita als weltoffenes Dorf". Dieses Entwicklungskonzept basiert auf der Annahme, dass junge Kinder ihre Kita ähnlich wie ein Dorf erleben, um den Kita-Alltag in seiner Komplexität und mit seinen Potentialen besser erfassen und vermitteln zu können. Partizipations- und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Kinder, der Familien und unserer Erzieher*innen sind Kern unseres Selbstverständnisses und finden sich in allen pädagogischen Bereichen des Kita-Alltags wieder.

Schule ist doof! Oder...doch nicht?

Jugendliche haben oft viel wichtigere und dringliche Fragen in ihrem Leben zu klären, als das Thema "Schule". Und nun ist da die Pandemie. Auf einmal ist alles, woran man so gewöhnt war, irgendwie anders. Alleine lernen, keine Freunde sehen, abgelenkt von Geschwistern oder der Familie...Das kann zu Stress mit den Lehrer*innen, Stress zu Hause, Gefühle der Überforderung, der Hilflosigkeit, zu Leistungsabfall und auch zu Gewalt führen. Jugendliche sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie jetzt alleine zu lassen wäre fatal. Deshalb sind wir weiterhin für sie da. Unser Jugendklub TUBE bietet zum Beispiel täglich (natürlich unter Einhaltung der individuellen Schutz-und Hygienekonzepte) in mehreren Kleingruppen an, beim Distanzunterricht zu unterstützen und bei Aufgaben zu helfen. Wie kannst Du helfen? Hast Du einen Jugendlichen in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis? Vielleicht hilft es schon, ihm*ihr einen Raum anzubieten, einen PC oder einfach ein offenes Ohr. > Zum kompletten Beitrag

Infos zur aktuellen Situation

Mit dem zweiten "harten" Lockdown in Deutschland findet in allen Berliner Kindertagesstätten vom 16. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 lediglich eine Notbetreuung statt. Die Einrichtungen der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung bleiben bis zum 31.01.2021 geschlossen.

> Weitere Infos

Nach Brandanschlag: Gemeinsamer Spendenaufruf von SozDia und Kirchenkreis für "Morgen wird besser" erzielt bislang rund 3.500 Euro

Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der sich seit 30 Jahren in Lichtenberg engagierenden SozDia Stiftung Berlin, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, haben dem Inhaber der im Sommer bei einem Brandanschlag zerstörten Kiez-Kneipe "Morgen wird besser" die Spendensumme von 3.500 Euro überreicht. Ja, es gibt Hoffnung - und es geht voran! Was für ein Unterschied zu den Bildern direkt nach dem Brandanschlag im Sommer: Mitte August war die Lichtenberger Kiez-Kneipe "Morgen wird besser" unweit des Lichtenberger Sana-Klinikums bei einem Brandanschlag fast vollständig zerstört worden - die Wände schwarz, ein Teil des Mobiliars verbrannt und noch Wochen nach dem Anschlag ein stechender Rauchgeruch in den Räumen. Nur durch ein Wunder wurden keine Menschen verletzt und durch das Feuer war ein Sachschaden von 30.000 Euro entstanden. Jetzt, gut vier Monate später, sind die Wände von den Brandschäden befreit, der Fußboden wird aktuell in Stand gesetzt. Ja, es geht voran. > Mehr lesen

Meine Geschichte - unsere Nachbarschaft

Während Berlin sich im Herbst 2019 auf das 30. Jubiläum der Wende vorbereitete, trafen sich neun Nachbarinnen und Nachbarn aus Hohenschönhausen und erzählten sich gegenseitig ihre ganz persönliche Geschichte der Zeit vor und nach dem 9. November '89. Daraus entstanden Ausschnitte aus den Lebensgeschichten, die im Rahmen des Erzähl-Projekts "Meine Geschichte unsere Nachbarschaft - Alte und neue Erzählungen aus Hohenschönhausen" zwischen August und November 2019 erzählt und von den Erzählenden zur Veröffentlichung freigegeben wurden. An zehn Abenden kam eine feste Gruppe von neun Teilnehmenden im BENN-Büro 1 im Warnitzer Bogen in Hohenschönhausen zusammen, um zu erzählen, um zuzuhören und um sich über gemeinsame und unterschiedliche Erlebnisse und Erinnerungen auszutauschen. Wir wünschen Euch viel Freude mit dieser spannenden Lektüre!

> Die Erzählungen (PDF)

> Die Projektbescheibung (PDF)

Die neue Ansichtssache ist da!

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen ist sie da: die neue Ausgabe des SozDia-Magazins "ANSICHTSSACHE". In dieser Ausgabe widmen wir uns der Frage, welche Bedeutung die Würde eines Menschen hat und wie es uns gelingen kann, diese Würde auch oder eben gerade während der Pandemie zu schützen. Das aufgreifend, hat diese Ansichtssache zwei große Themen im Blick: die Frage nach einem würdigen Wohnen, das vielen Menschen versagt ist, und die Frage nach dem Umgang mit geflüchteten Menschen. Ausgangspunkt ist dabei, das zutiefst Menschliche in uns wieder zu entdecken und einander dabei zu helfen, es füreinander zu bewahren. Denn Würde hat auch immer damit zu tun, wie Menschen miteinander umgehen, wie sehr sie füreinander einstehen, wie gut es ihnen gemeinsam gelingt, dem Gegenüber "in Würde" zu begegnen. > Zum PDF

Es ist soweit - unsere Jubiläumsfestschrift ist da!

30 Geschichten lassen die letzten 30 Jahre der SozDia Stiftung im Angesicht des gesellschaftlichen und politischen Wandels erlebbar werden. Es geht um Aufbau, um Durchhalten, um außergewöhnliche Wege, um innovative Lösungen und auch immer um gemeinsam Haltung zeigen. Aber vor allem geht es um die Menschen, mit denen die SozDia "gemeinsam Leben gestaltet" - denn wir alle sind es, die diese Gesellschaft prägen und bewegen. > Zur Festschrift (PDF)